Hautpflege

Gesichtsmaske aus dem 3D-Drucker APOTHEKE ADHOC, 11.01.2019 15:18 Uhr

Berlin - Eine Gesichtsmaske so einzigartig, wie die Frau, die sie verwendet – Johnson & Johnson plant die Einführung der personalisierten 3D-gedruckten Gesichtsmaske „Neutrogena MaskiD“, die auf Basis der Benutzerdaten hergestellt wird. J&J bezeichnet die Innovation als „persönlichstes Hautpflegeprodukt aller Zeiten“.

Tuchmasken erleben derzeit einen Hype. Die „Blätter“ zum Auflegen können verschiedene Wirkstoffe enthalten und bei unterschiedlichen Hautzuständen angewendet werden. Die individuelle Gesichtsmaske von J&J kann hingegen auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Gesichtszonen eingehen. In der kommenden Woche wird J&J auf der Consumer Electronics Showcase (CES) in Las Vegas die Smartphone-3D-Scanner und 3D-Drucker kombinierte Anwendung zur Erstellung individueller Gesichtsmasken vorstellen. Die Markteinführung in den USA ist für den Sommer dieses Jahres geplant.

Die Personalisierung erfolgt in drei Stufen. Als erstes muss mit dem Smartphone ein Selfie gemacht werden. Dieses ist die Basis für eine mehrdimensionale Gesichtskarte. Personalisierte Daten aus dem Neutrogena Skin 360-System analysieren die persönlichen Hautbedürfnisse, was eine individuelle Auswahl der Inhaltsstoffe möglich macht. In einem 3D-Verfahren wird dann die maßgeschneiderte Tuchmaske gedruckt und die ausgewählten Wirkstoffe in die Zone des Gesichtes aufgebracht, wo sie auch benötigt werden. Die Maske ist in sechs Zonen unterteilt – Stirn, Augenorbital, Nase, Wangen, Kinn und Nasolabialfalte.

Die Tuchmaske bildet eine durchscheinende, flexible Schicht, die sich allen Gesichtskonturen anpasst. Insgesamt fünf Wirkstoffe können auf die Hydrogelmaske bestehend aus Zellulose aus Johannisbrotbohnen und rotem Seetang aufgebracht werden. Möglich sind Hyaluronsäure, Vitamin B3, Vitamin C, stabilisiertes Glucosamin sowie Mutterkraut, dem antioxidative Eigenschaften zugesprochen werden und Gesichtsrötungen reduzieren soll. Im dritten Quartal soll es in den USA soweit sein und die Maske verfügbar sein. „Für Deutschland können wir aktuell noch nicht bestätigen, ob und wann das Produkt erhältlich sein wird“, teilt eine Sprecherin mit.

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