Eine PTA, ihre Affäre und der leere Apothekentresor

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Obwohl beide die Tat bis zuletzt abgestritten haben, sah das Gericht zumindest bei der PTA von einer Haftstrafe ab und verurteile sie zu einer Geldstrafe von rund 8500 Euro. Für die Angeklagte spricht laut Urteilsbegründung, dass sie nicht vorbestraft ist, das Geld nicht für sich selbst entwendet hat und es inzwischen zurückgezahlt hat.

Auch eine Zeugin beschrieb die 29-Jährige als tolle, zuverlässige Frau, die sie sehr bewundert habe, die sich aber durch die Beziehung zum Mitangeklagten zu ihrem Nachteil verändert habe.

Zu ihren Gunsten wurde ferner berücksichtigt, welche Folgen die Tat für sie hatte. So musste sie nicht nur die Summe samt Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zurückzahlen, sondern auch Gerichts- und Anwaltskosten von fast 5500 Euro tragen. Kurz vor der Hauptverhandlung erging zudem ein Kostenfestsetzungsbeschluss, wonach die Angeklagte Anwaltskosten der Gegenseite in Höhe von 2600 Euro zu tragen hat. Der Mitangeklagte wurde als Mittäter zu acht Monaten Haftstrafe verurteilt, die jedoch zur Bewährung ausgesetzt wurden.

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