„Soll ich für dich ins Gefängnis gehen?“

Eine PTA, ihre Affäre und der leere Apothekentresor APOTHEKE ADHOC, 12.12.2017 13:52 Uhr

Berlin -

Um mehr als 14.000 Euro hat eine ehemalige Apothekenangestellte ihren Arbeitgeber erleichtert. Doch das tat die PTA nicht für sich, sondern für einen Mann, mit dem sie eine Affäre hatte. Der 33-Jährige hatte nur einen Tag vor der Tat aufgrund von finanziellen Problemen mit Suizid gedroht und die 29-Jährige zur Tat angestiftet.

Insgesamt 14.170 Euro befanden sich an jenem Montagmorgen im Februar 2016 im Tresor der Apotheke. Wochenendeinnahmen, die erst zur Bank gebracht werden mussten. Doch dort sind sie nie angekommen. Die PTA, die zu diesem Zeitpunkt seit über fünf Jahren in der Apotheke angestellt war, nahm sie zunächst unbemerkt auf dem Tresor und übergab sie dem Mann, mit dem sie ein Verhältnis hatte.

Dass die Wochenendeinnahmen verschwunden waren, bemerkte der Apothekeninhaber erst am Nachmittag, als er das Geld zur Bank bringen wollte. Er rief daraufhin mehrere Mitarbeiterinnen an und erkundigte sich danach, ob jemand etwas über den Verbleib des Geldes wisse. Alle verneinten. Auch die Angeklagte.

Noch am selben Abend bekam der Apothekeninhaber aber Besuch von einer weiteren Mitarbeiterin. Sie berichtete ihm von der intimen Beziehung zwischen der PTA und dem Mann, der die Apotheke als Kurierfahrer belieferte. Aus früheren Äußerungen ihrer Kollegin wusste die Angestellte, dass der Mann finanzielle Probleme hatte, und äußerte den Verdacht, dass die 29-Jährige das Geld für ihren Liebhaber gestohlen hat. Denn schon früher, wusste sie zu berichten, hatte die PTA ihm finanziell ausgeholfen. Später wurde bekannt, dass der Mann sie am Tag vor dem Diebstahl angerufen und geäußert hatte, wegen seiner Probleme nicht me

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