„Wir müssen Medizinern zeigen, was wir auf dem Lehrplan haben“

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Berlin -

Vorstandssitzung mit Studenten: Die Apothekerkammer Sachsen-Anhalt hat sich kürzlich mit der Fachschaft Pharmazie der Martin-Luther-Universität (MLU) in Halle ausgetauscht. Die Kammervertreter bekamen dadurch einen Einblick in die Probleme der Studenten und der Nachwuchs in die Organisation der Selbstverwaltung. Die angehenden Apotheker forderten dabei die Verbesserung des interdisziplinären Austauschs zwischen Medizin- und Pharmaziestudenten.

Der Vorstand der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt hat den Nachwuchs am Institut für Pharmazie der MLU getroffen. „Wir sind immer wieder erfreut, wie organisiert und engagiert sich der junge akademische Nachwuchs in die Ausbildung einbringt. Wir unterstützen und helfen gern, wo es aus Kammersicht geht“, sagte Kammerpräsident Dr. Jens-Andreas Münch. Der rege Austausch sei von beidseitigem Interesse.

Ende Februar gab es in Halle eine Berufsmesse mit dem Motto „Zukunft selbst gestalten“, die sämtliche Bereiche der Karriereplanung wie Berufsorientierung, Aus- und Weiterbildung, Studium, Job und Karriere sowie Gründung und Selbstständigkeit zusammenführte. Auch die Pharmaziestudenten waren zusammen mit Kammervertretern vor Ort und haben sich für die Nachwuchsgewinnung engagiert.

„Wir haben überlegt, wie wir bei gemeinsamen Messeauftritten noch mehr Aufmerksamkeit auf uns ziehen können. Definitiv bleiben mehr Besucher stehen, wenn etwas am Stand passiert“, erklärt Christoph Steglich, Vertreter der Fachschaft im 4. Studienjahr. Für die nächsten Veranstaltungen sei deshalb die Überlegung, Laborversuche auf den Messestand durchzuführen.

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