Apothekenumsätze

Kammerbeitrag frisst Gewinn APOTHEKE ADHOC, 08.05.2015 09:08 Uhr

Berlin - Der Kammerbeitrag bemisst sich für die meisten Apothekeninhaber nach ihren Erlösen. Mit dem Umsatzplus im vergangenen Jahr steigt also der Kammerbeitrag – und zwar schneller als das Betriebsergebnis. In den höheren Umsatzklassen gab es die größten Zuwächse. Auch wenn viele Apotheker ihre Ertragslage lieber für sich behalten wollen: Der Druck, die Bezugsgröße umzustellen, wächst.

Der Umsatz einer durchschnittlichen Apotheke lag nach Angaben der ABDA 2014 bei 2,024 Millionen Euro, 2013 waren es 1,887 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg von 7,3 Prozent. Allerdings kletterte auch der Wareneinsatz um 8,1 Prozent auf 1,52 Millionen Euro. Das Wachstum beim Rohertrag liegt somit schon nur noch bei 4,8 Prozent – von 482.000 auf 505.000 Euro.

Von diesem Wert müssen die steigenden Personalkosten und weitere Kosten abgezogen werden. Die Ausgaben für Mitarbeiter erhöhten sich um 6,9 Prozent auf 216.000 Euro. Die sonstigen steuerlich abzugsfähigen Kosten lagen 2013 bei 156.000 Euro und 2014 bei 160.000 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 2,6 Prozent. Das steuerliche Betriebsergebnis wuchs somit um 3,9 Prozent, von 124.393 Euro im Jahr 2013 auf 129.183 Euro pro Apotheke.

In fast allen Kammerbezirken richtet sich der Mitgliedsbeitrag für Inhaber nach dem Umsatz, die Beiträge liegen regelmäßig um 0,1 Prozent. Ausschließlich am Umsatz orientieren sich die Kammern in Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein, Westfalen-Lippe, Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüring

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