Apothekenteams: Ampel okay, Laschet muss gehen

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Berlin - Nach der Bundestagswahl erscheint eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP als die wahrscheinlichste Variante. Die Teams in den Apotheken könnten sich damit anfreunden, wie eine Blitzumfrage von aposcope zeigt: Unter den möglichen Bündnissen ist die „Ampel“ gleichauf mit einem Jamaika-Bündnis aus Union, Grünen und FDP. Die Union ist zwar immer noch die stärkste Kraft in der Apotheke – im Vergleich zu 2017 aber brutal abgestürzt.

Die Union kam in der Apotheke bei der gestrigen Bundestagswahl auf 26,4 Prozent. Im Vergleich zur Wahl 2017 bedeutet das einen Verlust von 18,1 Prozentpunkten. Vor vier Jahren hatten die Inhaber:innen sogar noch mit absoluter Mehrheit für CDU/CSU gestimmt.

Die SPD landet bei Apotheker:innen und PTA nur auf Platz 2 – aber hier ist der Trend umgekehrt: 15,7 Prozent sind ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zu 2017 (+7,4). Dasselbe gilt für die Grünen mit 15 Prozent (+4,4) und die FDP mit 13,4 Prozent (+7,5), die in den vergangenen Jahren einen schweren Stand bei den Apotheker:innen und PTA hatten.

Die Linke (3,9 Prozent) und die AfD (3,1 Prozent) wären dagegen gar nicht erst in den Bundestag gekommen, ginge es nach den Apothekenteams. Allerdings haben 11,8 Prozent keine Angabe über ihre Wahlentscheidung gemacht, was eine gewisse Unschärfe in den Ergebnissen mit sich bringt.

Die Ampel ist mit ganz knappem Vorsprung die beliebteste Koalition (33,1 Prozent), dicht gefolgt von einer Jamaika-Koalition (32,7 Prozent). Unabhängig von der Sympathie halten die allermeisten die SPD-geführte Ampel auch für die wahrscheinlichste Regierungskoalition (51 Prozent). Die Fortsetzung einer großen Koalition findet dagegen keinen Zuspruch (13,8 Prozent) und wird auch als unrealistisch angesehen (13,4 Prozent).

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