Ovarialkarzinom

Zejula: PARP-Inhibitor zugelassen Nadine Tröbitscher, 23.11.2017 12:08 Uhr

Berlin - Erhaltungstherapie bei rezidivierendem Eierstockkrebs: Zejula (Niraparib, Tesaro) hat die EU-Zulassung erhalten und wird ab Dezember verfügbar sein.

Das Ovarialkarzinom zählt zu den aggressivsten Tumoren, die bei Frauen auftreten können. Niraparib ist ein Poly-ADP-Ribose-Polymerase-(PARP)-Inhibitor und verhindert, dass Krebszellen den durch Zytostatika verursachten DNA-Schaden reparieren können. Es kommt wahrscheinlich zum Tumorzelltod oder zu Verlangsamung und Stillstand der Krankheitsprogression.

Zejula wird als Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patientinnen mit einem Platin-sensitiven, rezidivierenden, gering differenzierten serösen Eierstock-, Tuben- oder primären Peritonealkarzinom, die sich in einer Platin-basierten Chemotherapie befinden und deren Tumore ganz oder teilweise ansprechen.

Niraparib ist der erste in Europa zugelassene orale PARP-Inhibitor, für den keine Bestimmung des BRCA-Mutationsstatus oder anderer Biomarker notwendig ist. Zejula wird einmal täglich eingenommen und zu 100 mg auf den Markt kommen. Die Anfangsdosis beträgt 300 mg, bei Patienten unter 58 Kilogramm kann eine Anfangsdosis von 200 mg in Betracht gezogen werd

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