Probleme bei Maskenabgabe in Apotheken

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Berlin - Die kostenlose Abgabe von FFP2-Masken führt auch in Sachsen zu einem Ansturm auf die Apotheken – mit vereinzelt größeren Problemen.

Bei der Verteilung von FFP2-Masken im Kampf gegen das Coronavirus ist es in Sachsens Apotheken vereinzelt zu Problemen gekommen. „In den ersten Tagen mussten die Apotheken durch die sehr kurzfristige Verordnung der Regierung einige Hürden überwinden. Wir wissen von einigen Schwierigkeiten“, sagte der Vizepräsident der Sächsischen Landesapothekerkammer, Göran Donner. Einige Risikopatienten hätten weniger als die drei Masken bekommen, die ihnen zustehen. Auch sei es vor einigen Apotheken zu langen Warteschlangen gekommen.

„Inzwischen läuft die Aktion gut. Die meisten Kollegen dürften genügend Vorrat haben und nun den Ablauf kennen“, schätzt Donner die Lage ein. Seit dem 15. Dezember können Risikopatienten und Bürger über 60 Jahren in den Apotheken drei Schutzmasken kostenlos abholen. Zeit haben sie laut Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums bis zum 6. Januar 2021. Danach sollen Coupons der Krankenkassen die Verteilung regeln.

Kein Privileg für Stammkunden

Die Verbraucherzentrale Sachsen, Beratungsstelle Auerbach, ist im Vogtland ein Ansprechpartner bei speziellen Abgabeproblemen. „In einem Fall wollen die Apothekeninhaber Masken nur an Stammkunden herausgeben. Dabei sieht der Beschluss der Regierung die Versorgung aller Risikopatienten vor“, berichtet die Beratungsstellenleiterin Heike Teubner. Die Apotheke, deren Betreiber weiter uneinsichtig seien, bleibt aber laut Teubner eine Ausnahme.

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