Kriminalitätsopfer

Nach dem Überfall: Wenn die Angst zum Begleiter wird Silvia Meixner, 17.11.2017 10:24 Uhr

Auch Kollegen können viel tun, um Opfern eines Überfalls den Weg in den Alltag zu erleichtern. „Kollegen sollten das Opfer niemals auffordern, zu erzählen, was es erlebt hat“, sagt die Arbeitspsychologin. Keinesfalls sollte man Sätze sagen wie: „Das hättest Du aber wirklich anders machen können.“ Denn: „Bohrende Fragen können Flashbacks auslösen."

Besser sei, Verständnis zu zeigen: „Es geht darum, zuzuhören. Und zuzulassen, dass jemand weint, Taschentücher reichen und trösten.“ Kollegen könnten Trost spenden, indem sie „einfach nur da“ seien. Auch das Verhalten der Kollegen direkt nach einem Überfall ist wichtig: „Man sollte jemanden nicht einfach alleine nach Hause schicken nach so einem Ereignis.“ Die Kollegen sollten prüfen, ob das Opfer überhaupt fahrtüchtig sei und es gegebenenfalls nach Hause fahren.

Laut einer APOSCOPE-Umfrage von APOTHEKE ADHOC ist die Angst unter Apothekenmitarbeitern vor Straftaten in den vergangenen Jahren angestiegen. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, dass es in ihrer Apotheke in den vergangenen zwei Jahren einen oder mehrere Vorfälle gab. 13 Prozent aller Apotheker haben schon einmal einen Überfall erlebt. 4,4 Prozent wurden Opfer eines Raubüberfalls, bei dem sie zur Herausgabe von Bargeld oder Medikamenten genötigt wurden.

Archivbeitrag vom 17.11.2017

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