APOSCOPE

Die Angst steht mit am HV-Tisch

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Zumindest gegen Einbrüche haben sich viele Apotheke inzwischen geschützt: 58 Prozent verfügen über eine Alarmanlage, 51 Prozent über eine spezielle Tür- und Fenstersicherung. Fast die Hälfte der Apotheken ist zudem videoüberwacht (45 Prozent). Dabei müssen die Apotheken allerdings datenschutzrechtliche Vorschriften beachten und auf die Kameras hinweisen, wenn sie während der Öffnungszeiten laufen.

Gegen Langfinger in der Offizin schützen sich laut Umfrage 42 Prozent der Apotheken mit leeren Packungen in der Freiwahl oder einem Diebstahlschutz an den Produkten. Nur eine Minderheit von 5 Prozent setzt einen Ladendetektiv oder Security ein. Als Mittel gegen Diebstahl von Angestellten ist die Mitarbeiterkennung in der EDV ein gängiges Mittel (37 Prozent).

In fast jeder fünften Offizin bereiten sich die Mitarbeiter mit konkreten Maßnahmen auf Überfälle oder ähnliche unliebsame Vorfälle vor: 20 Prozent gaben an, Pfefferspray in Reichweite zu haben. Fast ebenso viele Teilnehmer (19 Prozent) erklärten, dass es in ihrer Apotheke spezielle Schulungen für die Mitarbeiter gebe. Nur 4 Prozent der Apotheken unternehmen gar nichts, um Straftaten zu verhindern.

An der Umfrage nahmen Anfang Mai 205 Panelisten von APOSCOPE teil. Dabei handelt es sich um Apothekeninhaber, angestellte Approbierte und PTA aus der gesamten Bundesrepublik. Bei den Fragen nach den Straftaten und den Gegenmaßnahmen waren jeweils Mehrfachantworten möglich.

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