Spendenprojekt

Bergsteigen mit Pharmapromis APOTHEKE ADHOC, 09.08.2018 09:03 Uhr

Berlin - Die Tour auf den Kilimanjaro im afrikanischen Tansania brachte eine Truppe Bergsteiger auf die Idee, mit ihren Reisen etwas Gutes zu tun: Migasa-Chef Thomas Knoll, Pharm-Net-Vorstand Andreas Jeske, Emra-Regionalverkaufsleiter Klaus Börner und fünf weitere Alpinisten wollen ab Freitag den Elbrus (5642 Meter) im Kaukasus erklimmen. Unter dem Motto „Berge mit mehr“ sammeln sie Spenden für ein Kinderhospiz.

Die Idee entstand während der Besteigung des Kilimanjaro. Vor mehr als einem Jahr trafen sich Knoll, Jeske, Börner sowie ein Arzt und weitere Bergsteiger privat, um den 5895 Meter hohen Berg zu erklimmen. „Unsere Erfahrung hat uns auch zu denken gegeben“, schreiben die Männer auf der Website des Projekts. Sie wollten das Glücksgefühl teilen und hoffen auf Unterstützer für das Kinderhospiz St. Nikolaus im bayerischen Bad Grönenbach.

Die Initiatoren stellen sich auf der Website vor: Knoll sei das „Multitalent“. Er habe die Crew und die Ideen geformt. Jeske sei der „Optimistische“ und für Humor und gute Laune zuständig. Börner sei der „Hirte“ und mit Bergen groß geworden. Ein Beweggrund für das Projekt: Für Kinderhospize in Deutschland gebe es keine kostendeckende Finanzierung. Die Einrichtung sei auf Spenden angewiesen.

Die Männer fliegen am Freitag nach Russland. Dort wollen sie Mitte kommender Woche den Gipfel des Elbrus erklimmen. Die Gipfelbesteigung beginne nachts und Temperaturen um -20 °C seien keine Seltenheit. Sie wollen für Menschen laufen, denen es gesundheitlich und finanziell nicht so gut geht. Bisher sind bereits rund 14.000 Euro an Spenden eingegangen.

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