Versandhandel

Mehr Beschwerden: Wenn der Paketbote nicht klingelt Lothar Klein, 18.09.2017 08:12 Uhr

Berlin - Nicht nur der Versandhandel mit Arzneimittel wächst kontinuierlich, sondern auch die Zahl der mit dem Paketdienst unzufriedenen Empfänger: Mit 2340 schriftlichen Anfragen und Beschwerden verzeichnet die Bundesnetzagentur im ersten Halbjahr 2017 erneut steigende Zahlen. Im Gesamtjahr 2016 waren es rund 4000 Beschwerden. Hinzu kommen 845 telefonische Beschwerden.

„Verbraucher beanstanden verstärkt Qualitätsmängel bei der Brief- und Paketzustellung. Häufig haben die Verbraucher den Eindruck, dass sie an bestimmten Wochentagen gar keine Briefpost erhalten. Paketempfänger bemängeln vielfach, lediglich eine Benachrichtigungskarte vorzufinden, obwohl sie zu Hause waren“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Zustellmängel im Brief- wie im Paketbereich sind der Hauptgrund für Beschwerden. Es folgen Verlust oder Beschädigung von Sendungen, zu lange Laufzeiten und mangelhafte Sendungsverfolgung im Paketbereich. 52 Prozent der schriftlichen Beschwerden betreffen den Briefbereich, 36 Prozent den Paketbereich. Die Auswertung der Beschwerden nach Bundesländern zeigt keinen regionalen Schwerpunkt. Aus Nordrhein-Westfalen kamen bis zum 15. Juli 2017 die meisten Beschwerden (408). Es folgen Bayern (237), Berlin (235) und Hessen (234), Niedersachsen (189), Baden-Württemberg (188) und Hamburg (142).

Auch die Zahl der Anträge in der Schlichtungsstelle Post bei der Bundesnetzagentur hat sich im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum gesamten Jahr 2016 verdoppelt. 470 Schlichtungsanträge sind bis zum 30. Juni 2017 eingegangen, 2016 waren es 235 Anträ

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