Herstellbetriebe

Medios erweitert Laborkapazitäten APOTHEKE ADHOC, 08.07.2020 15:15 Uhr

Berlin - Der Bau einer zusätzlichen Produktionsstätte will der Berliner Herstellbetrieb Medios seine Produktionskapazitäten verdreifachen. Zusätzlich zu den beiden bestehenden Standorten wurde ein weiteres Objekt mit einer Gesamtfläche von rund 4500 Quadratmetern angemietet, dass im Sommer 2021 den Betrieb aufnehmen soll.

Um das Produktionsvolumen überhaupt erhöhen zu können, benötigt Medios mehr Platz. Durch die Anmietung eines weiteren Gebäudes mit insgesamt 4500 Quadratmetern erhofft sich das börsennotierte Unternehmen eine Verdreifachung der Herstellungskapazitäten. Das neue Gebäude steht in Berlin, unweit des bestehenden Herstellbetriebs Medios Manufaktur. „Mit neuen Laboren und den damit deutlich erhöhten Herstellungskapazitäten sind wir perfekt aufgestellt, um zusätzliches organisches Wachstum zu generieren. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt, um uns als innovativstes Specialty Pharma Unternehmen in Deutschland zu positionieren“, so CEO Manfred Schneider. Die administrativen Einheiten sind bereits seit Mai 2020 in den neuen Räumlichkeiten in Berlin-Mitte zusammengefasst.

Die neuen Labore sollen bereits im kommenden Jahr fertig gestellt werden, sodass die Inbetriebnahme im zweiten Halbjahr 2021 folgen kann. Mittelfristig könnten so neue Arbeitsplätze geschaffen werden, so das Unternehmen. Medios hat sich auf die Herstellung patientenindividueller Zubreitungen spezialisiert. Am Standort Medios Manufaktur geht es vornehmlich um die Produktion von Zytostatika-Infusionen. Bei Medios Individual geht es vornehmlich um parenterale Ernährung. Darüber hinaus hat sich der Standort in Tempelhof auf die Herstellung patientenindividueller Virostatika- und Antibiotikalösungen spezialisiert. Die Laborräume in Berlin-Tempelhof sollen weiterhin betrieben werden und als zusätzliche Fall-Back-Lösung innerhalb der Medios-Gruppe dienen.

Finanziert werden soll das Investment im hohen einstelligen Millionenbetrag durch Wachstumskapital, welches die Gesellschaft in den vergangenen Monaten am Kapitalmarkt aufgenommen hat. Zuletzt wurde Mitte Mai der Streubesitz erhöht: 600.000 Aktien wurden im Rahmen einer Privatplatzierung an internationale institutionelle Investoren veräußert; das Angebot war laut Firmenangaben bereits nach kurzer Zeit mehr als dreifach überzeichnet. Die Hälfte der Aktien stammt aus einem Optionsprogramm der Mitarbeiter, die andere von Schneider.

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