Hoffnungsschimmer für Teva

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Berlin - Ratiopharm-Mutterkonzern Teva sieht wieder etwas Licht am Horizont. Der Rückgang bei Umsatz und bereinigtem Ergebnis je Aktie dürfte nach Einschätzung des Vorstands nun etwas weniger stark ausfallen als befürchtet, teilte der weltgrößte Generikahersteller heute bei Vorlage seiner Quartalsbilanz in Jerusalem mit.

Der israelische Konzern war im vergangenen Jahr wegen Milliardenabschreibungen auf sein Generikageschäft in den USA tief in die roten Zahlen gestürzt. Der auch wegen der Actavis-Übernahme hochverschuldete Konzern steuert deshalb mit einem umfassenden Sparprogramm gegen. Im Berichtszeitraum von Januar bis Ende März stand unter dem Strich nun wieder ein Gewinn.

Zwar ging der Umsatz im ersten Quartal um 10 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar zurück, doch hob das Teva-Management seine Ziele für das Gesamtjahr trotzdem an. Seinen Optimismus begründete Konzernchef Kåre Schultz unter anderem mit der Entwicklung beim Multiple-Sklerose-Medikament Copaxone, das sich trotz Generikakonkurrenz gut halte. Auch beflügeln neue Produkte auf dem US-Markt die Hoffnungen der Israelis.

Im Gesamtjahr soll der Erlös nun bei 18,5 bis 19,0 Milliarden Dollar herauskommen, zuvor waren noch 18,3 bis 18,8 Milliarden Dollar angepeilt. Im Vorjahr hatte Teva allerdings 22,4 Milliarden Dollar und damit einiges mehr umgesetzt. Auch das um Sonderposten bereinigte Ergebnis je Aktie wird nun höher bei 2,40 bis 2,65 Dollar gesehen. Im ersten Quartal standen 0,94 Dollar in den Büchern – deutlich mehr als von Analysten erwartet. Seinen Überschuss konnte Teva mit 1,12 Milliarden Dollar nahezu verdoppeln.

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