Generikakonzerne

Teva schließt Berlin, streicht 270 Jobs APOTHEKE ADHOC, 25.01.2018 11:51 Uhr

Berlin - Deutschland bleibt nicht vom weltweiten Stellenabbau des Mutterkonzerns Teva verschont. Jetzt wurde bekannt, dass an den Standorten Ulm, Blaubeuren/Weiler und Berlin 270 Jobs abgebaut werden. Das ist jede zehnte Stelle.

Die Geschäftsführung informierte die Mitarbeiter per E-Mail. Man wolle die Zahl der betriebsbedingten Kündigungen durch sozial verträgliche Lösungen so gering wie möglich halten, zitiert die Schwäbische Zeitung aus dem Schreiben. Ein Teil des Stellenabbaus solle durch das Nichtbesetzen von ohnehin unbesetzten Stellen erfolgen. Im vergangenen Frühjahr wurden in Ulm bereits 100 Stellen gekürzt.

Neben dem Stellenabbau gibt es auch Umstrukturierungen. Sämtliche Aktivitäten des Konzerns sollen in Ulm gebündelt werden. Das Berliner Büro wird geschlossen. Von der dort angesiedelten derzeit 100 Personen starken Business Unit sollen 80 Mitarbeiter nach Ulm ziehen. Der Standort Berlin ist zuständig für Vertrieb und Vermarktung der patentgeschützten Arzneimittel sowie der Spezialpräparate, Ulm ist spezialisiert auf Generika. Künftige sollen Spezialmedikamente, Generika und OTC-Arzneimittel nur noch von Ulm aus vertrieben werden.

Der Bau der 500 Millionen Euro teuren Biotech-Anlage geht wie geplant weiter. Fertigstellung soll Ende 2019 sein. Dadurch sollen am Standort Donautal bis zu 300 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. „Der Standort Deutschland wird auch in Zukunft seine herausragende Rolle innerhalb der Teva einnehmen“, zitiert die Schwäbische Zeitung weiter. Dennoch brauche die Belegschaft in Ulm in den kommenden Wochen „viel Kraft und ein hohes Maß an Durchhaltevermögen“. Der Betriebsrat sei informiert, erste Gespräche hätten bereits begonnen.

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