Generikakonzerne

Demo in Köln – Entlassungen bei Ratiopharm? APOTHEKE ADHOC/dpa, 18.12.2017 14:36 Uhr

Berlin - Der massive Sparkurs beim Generikakonzern Teva könnte auch bei der deutschen Tochter Ratiopharm zu Stellenstreichungen führen. Die Gewerkschaft reagiert mit einer ersten Solidaritätskundgebung in Köln.

Weltweit plant der israelische Generikakonzern den Abbau von 14.000 Arbeitsplätzen, das entspricht fast jeder vierten Stelle. In Deutschland unterhält Teva drei Standorte mit zusammen 2900 Mitarbeitern, 2500 von ihnen sind allein in Ulm für die Marke Ratiopharm tätig. Dort gab es bereits Stellenstreichungen, zuletzt wurden 100 Mitarbeiter sozialverträglich aus ihren Verträgen entlassen.

Im Zuge des globalen Sanierungsprogramms werde es zu Budgetkürzungen, Stellenstreichungen und schweren Entscheidungen kommen, weiß die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). Darauf habe das Management um Deutschlandchef Christoph Stoller die Mitarbeiter schon am Freitag schriftlich vorbereitet. „Im Verlauf des Januars werden Pläne darüber vorliegen, wie die Umsetzung der Restrukturierung in Deutschland erfolgen wird“, sagt dazu ein Sprecher. „Dementsprechend sind Zahlen über den Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland noch nicht bekannt.“

Der Köln-Bonner Bezirk der IG BCE hat für Montagabend um 18 Uhr dennoch zu einer Solidaritätskundgebung vor dem Kölner Dom aufgerufen. Jeder, der ein Zeichen für seine möglicherweise von Kündigung bedrohten Teva-Kollegen setzen wolle, sei dazu eingeladen, Taschenlampen und Musikinstrumente mitzubringen, so die Ankündigung. „Es wird fröhlich, laut und lustig!

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