Generikakonzerne

Ratiopharm sagt Weihnachtsfeier ab Tobias Lau, 08.12.2017 15:21 Uhr

Berlin - Bei Ratiopharm in Ulm herrscht Verunsicherung: Angesichts der massiven Umstrukturierungen beim Mutterkonzern Teva hat der Generikahersteller die für heute geplante Weihnachtsfeier kurzfristig abgesagt. Auf die Beschäftigten könnten in den nächsten zwei Wochen schlechte Nachrichten zukommen.

Die vom neuen Konzernchef Kåre Schultz angekündigten Sparmaßnahmen – massive Stellenstreichungen inklusive – seien mit „schmerzhaften Entscheidungen“ verbunden, heiße es in einem Rundbrief. Die globale Konzernführung habe daher schweren Herzens beschlossen, weltweit keine Weihnachtsfeiern zu veranstalten, zitiert die Südwestpresse aus dem Schreiben.

Ende November hatte Schultz angekündigt, Teva werde „entschiedene und unverzügliche Maßnahmen einleiten, um auf Druck von außen und Leistungsschwächen im Innern zu reagieren“. Neben einem Umbau der Konzernstruktur, der unter anderem die Zusammenlegung der beiden globalen Unternehmensbereiche Generika und Spezialmedikamente vorsieht, sind damit vor allem massive Stellenstreichungen verbunden.

Bereits Schultz‘ Vorgänger Yitzhak Peterburg – der das Amt beinahe ein Dreivierteljahr lang interimsweise innehatte, weil der Konzern keinen neuen CEO finden konnte

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