Generikakonzerne

Ratiopharm streicht mehr als 100 Stellen

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Der israelische Generikakonzern Teva hat bei seiner Tochterfirma Ratiopharm in Ulm einen weiteren Personalabbau angekündigt. Insgesamt sollen im Zuge einer Neustrukturierung des Standorts mehr als 100 Stellen wegfallen, wie ein Unternehmenssprecher bestätigte. Über die Pläne hatte zuvor die „Südwest Presse“ unter Berufung auf eine im Ulmer Ratiopharm-Werk ausgehängte Konzernmitteilung berichtet.

Darin heißt es, man wolle die Zahl betriebsbedingter Kündigungen durch Frühverrentungen und Vereinbarungen zum freiwilligen Ausscheiden möglichst gering halten. Allerdings gehe man „dennoch davon aus, dass Kündigungen im höheren zweistelligen Bereich unumgänglich sein werden“, zitierte die Zeitung aus dem Schreiben, dessen Existenz der Teva-Sprecher bestätigte.

Teva beschäftigt in Ulm und im nahen Blaubeuren-Weiler rund 2500 Mitarbeiter. Bereits 2015 hatte das Unternehmen den Abbau von 100 Vollzeitstellen bei Ratiopharm verkündet. Der Sprecher wies darauf hin, dass Teva zugleich den Ausbau des Standorts Ulm zu einem Biotech- und Technologie-Zentrum vorantreibe. Dadurch könnten in den nächsten zwei Jahren etwa 300 Stellen für Fachkräfte entstehen.

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