E-Rezept: Zur Rose gewinnt Ärztesoftware

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„Als Innovationsführer haben wir den Anspruch, schon heute eine marktreife Lösung zur sofortigen Umsetzung des E-Rezeptes in ganz Deutschland anzubieten. Gemeinsam mit unseren Partnern bauen wir damit unsere führende Rolle bei der eRx-Technologie aus und setzen erste Standards. Mit Medatixx haben wir den eRx-Zyklus erfolgreich geschlossen und ermöglichen deutschlandweit Arztpraxen sowie Apotheken durch eine vollintegrierte Anbindung einen reibungslosen eRx-Prozess“, so Tobias Leipold, Geschäftsführer von eHealth-Tec. Die Partnerschaft stehe für weitere Interessenten offen. Gleichzeitig werde die Zusammenarbeit mit anderen eRx-Projekten von beiden Unternehmen aktiv vorangetrieben, um das elektronische Rezept in Deutschland gemeinsam zum Erfolg zu führen.

eHealth-Tec hat die technische Infrastruktur für das von der TK geführte E-Rezept-Modellprojekt von Hamburg aus programmiert. So können sich seit Mitte Juni 2020 mehr als zehn Millionen TK-Versicherten per Telefon und Video vom heimischen Sofa aus ärztlich behandeln lassen. Und es werden auch E-Rezepte ausgestellt. Bei Arzneimittelverordnungen können die TK-Versicherten zwischen einem klassischen Papierrezept und einem elektronischen Rezept wählen. Hierzu erhalten sie einen QR-Code auf ihr Smartphone, den sie direkt an eine der teilnehmenden Apotheken weiterleiten können. Durch den Botendienst der Apotheken sei auch eine Lieferung nach Hause inklusive einer kontaktlosen Übergabe des Arzneimittels möglich. Die TK unterstützt ihre Versicherten bei Bedarf mit einer speziellen Hotline, wenn sie eine Apotheke suchen, bei der sie auch digitale Rezepte einlösen können.

Aufgrund der kürzlich von der TK mit Noventi und Narz/AVN eingegangenen Kooperationen sind grundsätzlich alle Apotheken, die die Systeme beider Anbieter nutzen, in der Lage, die TK-E-Rezepte zu verarbeiten. Nach Angaben der TK bedarf es dazu aber zusätzlich eines gesonderten Vertrages zwischen der Apotheke und der TK.

 

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