NARZ/AVN rechnen TK-E-Rezepte ab

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Berlin - Rund 3000 weitere Apotheken können künftig die E-Rezepte der Techniker Krankenkasse (TK) empfangen und abrechnen. Denn das Norddeutsche Apotheken-Rechenzentrum (NARZ) und die Apotheken-Verrechnungsstelle Dr. Carl Carstens (AVN) haben sich dem TK-E-Rezept-Projekt angeschlossen.

Das TK-E-Rezept-Projekt kann den nächsten Zuwachs vermelden: Das NARZ in Bremen und AVN in Oldenburg sind als neue Partner mit an Bord. Die Zusammenarbeit sei der nächste Baustein bei der Entwicklung eines ganzheitlichen Fernbehandlungsprozesses, den die TK fördert, so die Kasse. Die TK bietet ihren über zehn Millionen Versicherten eine ärztliche Fernbehandlung bei einer Corona-Infektion oder Corona-Verdacht an. Dabei werden die komplette Behandlung, die Arzneimittelverordnung und die Rezepteinlösung in der Apotheke bis zur Lieferung der Arzneimittel durch den Botendienst digitalisiert und kontaktlos umgesetzt.

„Mit dem NARZ haben wir einen guten Partner an der Seite, um die Digitalisierung im Apothekenbereich voranzutreiben und weitere Erfahrungen zu sammeln“, so Dr. Susanne Klein, Leiterin der TK-Landesvertretung Bremen. „Der Raum für Innovationen ist in diesem Bereich noch groß. Für unsere Kunden wird durch die Etablierung von Digitalisierung die Versorgung spürbar verbessert werden. Aber auch die Apotheken profitieren von deutlich effizienteren Abläufen.“

Durch die Zusammenarbeit würden alle NARZ/AVN-Apotheken in die Lage versetzt, bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv mitzuwirken, erklärt NARZ/AVN-Geschäftsführer Hanno Helmker. Gerade die aktuelle Coronakrise zeige sehr deutlich, wie wichtig das sei, ergänzt Klein: „Mit Hilfe des E-Rezepts können persönliche Kontakte reduziert werden, da die Verordnung digital über eine App übermittelt werden kann.“

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