Drogerieketten

dm: Arzneimittel aus der Abholstation

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Berlin -

Die Drogeriekette dm hat das Abholen des Online-Einkaufs vereinfacht. In jeder dritten Filiale sollen Internetbestellungen an einer Abholstation entgegengenommen werden können. Auch freiverkäufliche Arzneimittel können in den Fächern landen.

dm erweitert die sogenannten Omnichannel-Services. Alle Einkäufe, die über die App oder den Onlineshop als „Express-Abholung“ oder „Lieferung in den dm-Markt bestellen“ eingehen, können während der Öffnungszeiten des jeweiligen dm-Marktes kontaktlos an einer dm-Abholstation abgeholt werden. Dann werde die „Bestellung automatisch über die dm-Abholstation bereitgestellt, wenn im gewählten dm-Markt eine dm-Abholstation zur Verfügung steht“. Bis Mitte kommenden Jahres sollen rund 700 Märkte mit den Automaten ausgestattet werden.

Abholung während der Öffnungszeiten

Wer im Internet also Arzneimittel wie Eukalyptusöl-Kapseln bestellt, muss diese nicht mehr beim Personal abholen. Die Kund:innen erhalten einen Abholcode per E-Mail, den sie an der Station einscannen oder eintippen können. Es gelten die regulären Lieferzeiten, bei Express-Abholung sind die gekauften Produkte in der Regel innerhalb von drei Stunden zur Abholung bereit. Auch Apotheken installieren Abholterminals für die Bestellungen, werden mitunter aber von den Gesundheitsämtern ausgebremst, wie etwa die Klee Apotheke im brandenburgischen Michendorf.

Bis zu 26 dm-Bestellungen können die dm-Abholstationen gleichzeitig fassen. „Mit den dm-Abholstationen verbinden wir das stationäre Einkaufserlebnis in unseren dm-Märkten mit den Vorteilen einer Onlinebestellung über die Mein dm-App oder den Onlineshop dm.de. Die Resonanz auf den Test der Abholstationen war sehr positiv und wir rechnen auch weiterhin mit einer steigenden Zahl der Einkäufe über unsere App oder unseren Onlineshop“, so Sebastian Bayer, Geschäftsführer Marketing und Beschaffung.

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