Illegale Corona-Tests: Verfahren gegen Apotheker eingeleitet

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Berlin -

Im Schweizer Kanton Tessin wurde der illegale Verkauf und die illegale Durchführung von Corona-Schnelltests gestoppt. Unter den Beschuldigten sind auch zwei Apotheker aus der Region Lugano – gegen sie wurde ein Verfahren eingeleitet.

Die beiden Apotheken in der Region Lugano haben illegal Corona-Schnelltests verkauft und durchgeführt. Die Polizei hat das Vorgehen gestoppt und Verfahren gegen die Inhaber eingeleitet. Doch nicht nur in den Apotheken konnten die In-Vitro-Diagnostika erworben werden, auch in Schönheitssalons, Tankstellen und anderen Firmen seien der Kauf und die Durchführung möglich gewesen, erklärt die Tessiner Kantonspolizei.

Die Polizei weist darauf hin, dass der Erwerb durch den Endkunden nicht gestattet ist und eine eigenständige Durchführung unter allen Umständen zu vermeiden sei. Ohne Beratung und die medizinische Expertise seien der Erwerb und die Durchführung nicht sicher. Mittlerweile sind zahlreiche Schnelltests auf dem Markt, alle mit unterschiedlichen Sensitivitäts- und Spezifitätswerten.

In der Schweiz dürfen Coronatests unter bestimmten Auflagen auch in Apotheken durchgeführt werden. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat der Durchführung im Rahmen eines Pilotprojektes im Kanton Zürich zugestimmt. Der Apothekerverband des Kantons hat entschieden, dass nur Apotheken am Projekt teilnehmen dürfen, die auch impfen. Die Zürcher Gesundheitsdirektion erteilte Ende Oktober vorerst vier Pilotapotheken die Genehmigung. Das Interesse der Apotheken sei groß, weitere Apotheker hatten sich für die Testungen angemeldet.

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