Corona-Schnelltests laufen in ersten Ländern an

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Berlin - Zum Schutz vor Infektionen besonders in Pflegeheimen und Kliniken läuft der Einsatz neuer Antigen-Schnelltests an. In ersten Bundesländern können die ergänzenden Testmöglichkeiten nach Angaben der zuständigen Ministerien bereits verwendet werden, teils sind Vorbereitungen dafür geplant. Besuche in Alten- und Pflegeheimen sollen hierdurch auch über den gesamten Winter möglich bleiben. Die Bestellung läuft auch über Apotheken.

Die neue Nationale Teststrategie sieht vor, dass nicht nur Personen mit typischen Symptomen wie Husten und Fieber auf Sars-CoV-2 getestet werden, sondern auch asymptomatische Personen. Im Fokus der Strategie stehen Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Durch einen häufigeren Einsatz von Antigen-Schnelltests sollen unter anderem auch Besuche trotz steigender Infektionszahlen weiterhin möglich sein.

Für November hat der Bund zunächst neun Millionen Tests über Abnahmegarantien bei Herstellern gesichert, damit die Länder oder Einrichtungen sie kaufen können. Dieses monatliche Kontingent soll schrittweise auf 22 Millionen Schnelltests im Januar anwachsen, wie es vom Bundesgesundheitsministerium hieß.

Sachsen-Anhalt hat erste Heime und Kliniken mit Tests ausgestattet. Gut 11.000 Tests seien an Einrichtungen in Wittenberg gegangen. Weitere sollen in den nächsten Tagen folgen. Das Land will insgesamt 500.000 Tests beschaffen. In Bayern sind bisher 464.000 Schnelltests an 67 Kommunen verteilt worden. Insgesamt hat das Land 10,5 Millionen Tests geordert – als Reserve bei hoher Nachfrage.

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