Corona-Tests: Was Apotheken wichtig ist

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Berlin - Die Nachfrage nach Corona-Tests steigt – auch in den Apotheken. Die meisten Kollegen haben in den vergangenen Wochen bereits Erfahrungen gesammelt. Eine aktuelle aposcope-Umfrage zeigt, was ihnen dabei wichtig ist.

Nachfragen nach Antigentests gibt es in den meisten Apotheken – mehrmals täglich oder mindestens wöchentlich informieren sich Arztpraxen und Heime, vor allem aber auch die Kunden. Ihnen zu erklären, dass solche Diagnostika nur an medizinisch geschultes Personal abgegeben werden dürfen, sorgt laut 63 Prozent der Befragten für einen hohen Mehraufwand. Gleichwohl gehen 80 Prozent der Befragten davon aus, dass die Nachfrage weiter steigen wird, weitere 16 Prozent sehen zumindest ein gleichbleibendes Interesse.

In jeder zweiten Apotheken werden die Tests erst nach Anforderung bestellt (54 Prozent), andere Kollegen bevorraten sich: 14 Prozent der Befragten gaben an, dass sie bestellen, was sie kriegen können. Weitere 17 Prozent haben aktuell sogar mehr an Lager, als aktuell nachgefragt wird. Nur in 11 Prozent sind Corona-Tests noch gar kein Thema gewesen.

Wichtigster Bezugsweg ist der Pharmagroßhandel (54 Prozent), gefolgt von Direktbestellungen beim Hersteller (23 Prozent) und dem Einkauf bei Zwischenhändlern (14 Prozent). 12 Prozent nehmen an Sammelbestellungen teil. Immerhin 27 Prozent gaben an, dass bei ihnen bisher noch keine Antigentests bestellt wurden.

Was die aktuelle Liefersituation angeht, gehen die Meinungen auseinander: 51 Prozent der Befragten sehen die Sache beim Großhandel entspannt, bei Herstellern und Zwischenhändlern liegt der Wert bei 58 beziehungsweise 59 Prozent. Die andere Hälfte sieht dagegen eher Probleme, Coronatests bestellen zu können.

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