Privatärzte: Impfen erst nach Authentifizierung

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Berlin - Auch Privatärzte können ab dem 7. Juni – passend zur Aufhebung der Priorisierung – gegen Corona impfen. Doch ganz so einfach wird es nicht mit der Bestellung. Zunächst müssen sich die Mediziner:innen authentifizieren. Dafür soll die jeweils zuständige Landesärztekammer ein schriftliches Dokument ausstellen. Dieses Schreiben muss dann vor der ersten Bestellung in der Apotheke vorgelegt werden. Erst dann dürfen Apotheker:innen und PTA Comirnaty & Co. bestellen.

Ab dem 7. Juni wird es trubelig – ab da können nicht nur Haus- und Fachärzt:innen, sondern auch Betriebs- und Privatärzt:innen die Impfstoffe bestellen. Das Prozedere der dezentralen Impfung änderte sich bisher wöchentlich, sodass die Apotheken sich jede KW auf neue Höchstmengen, Aufälle und Liefertermine einstellen mussten. Mit der Eingliederung der Betriebs- und Privatärzt:innen folgen weitere Herausforderungen.

Beide Gruppen dürfen ab dem 7. Juni impfen. Für die Betriebsärzt:innen bedeutet das, dass die erste Bestellung bereits am 21. Juni bei der gewählten Apotheke ausgelöst werden muss. Denn der Bestellrhythmus für die betrieblichen Impfungen weicht von dem der Praxen ab – die Bestellung erfolgt in der Vorvorwoche zur Auslieferung, also alle 14 Tage. Bei den Privat:ärztinnen soll wöchentlich bestellt werden, sodass sich hier die Bestellrhythmen von Vertrags- und Privatärzt:innen decken.

Doch vor der ersten Bestellung der Privatpraxis muss sich diese erst einmal bei der Apotheke ausweisen. Der alleinige Besitz einer lebenslangen Arztnummer würde nicht beweisen, dass man auch tatsächlich praktiziert. Hierfür verweist der Privatärztliche Bundesverband (pbv) an die jeweiligen Landesärztekammern: „Bitten Sie Ihre Landesärztekammer um schriftliche Bestätigung, dass Sie eine niedergelassene Privatärztin oder ein niedergelassener Privatarzt ohne kassenärztliche Zulassung sind.“

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