Keine Medikamente in Kinderhände?

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Bei der Europa Apotheek und der Shop-Apotheke heißt es gleichlautend: „Es erfolgt keine Warenabgabe an Kinder (bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres).“ Vitalsana dagegen legt einen Lieferschein in die Pakete selbst, „auf dem gekennzeichnet ist, für welche Person welche Medikamente bestimmt sind“. Eine Auslieferung an Minderjährige ist damit nicht ausgeschlossen.

Der Fall Schröder hat auch die BAK auf den Plan gerufen. „Wenn Paketboten Arzneimittel an Kinder abgeben, können wir das nicht gutheißen“, kommentierte ihr Vizepräsident Thomas Benkert. „Die wohnortnahen Apotheken handeln hier verantwortungsvoller und sorgen damit für Arzneimittelsicherheit.“

Grundsätzlich würden Apotheker Kindern Medikamente nur unter Vorbehalt mitgeben. Benkert empfiehlt Eltern deshalb, nur Erwachsene als Boten in eine Apotheke schicken. Wer auf sich allein gestellt, bettlägerig oder gehbehindert sei, könne in der Apotheke anrufen und einen Botendienst bestellen.

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