KBV macht CGM Konkurrenz

TI: Ärzte wollen Apotheken selbst anbinden

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Dass die Kommunikation zwischen Apothekern, Ärzten, anderen Leistungserbringern und Kassen künftig primär über einen gemeinsamen gesicherten Kommunikationskanal erfolgen soll, wurde Ende 2019 Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) gesetzlich festgeschrieben. „Die elektronische Kommunikation zwischen den Leistungserbringern wird nicht als Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte, sondern im Rahmen sicherer Übermittlungsverfahren auf der Grundlage des § 291b Absatz 1e über die Telematikinfrastruktur durchgeführt“, heißt es im DVG.

Als erste Anwendung des Kommunikationsstandards wird die Übermittlung von elektronischen Arztbriefen zur Verfügung stehen. Künftig soll auch der Versand von elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU), weiteren Formularen, Befunden, Bescheiden, Abrechnungen oder Röntgenbildern gesetzlich verpflichtend über KIM erfolgen. Ein Anschluss an die TI ist dabei eine zwingende Voraussetzung für die Nutzung, erklärte CGM, die als erste Leistungserbringer mit den notwendigen Anwendungen ausstatten darf.

Ende Juni hatte die Gematik nämlich die CGM-KIM-Anwendung als erste zugelassen. „Mit dem ersten zugelassenen KIM-Fachdienst haben wir einen Etappensieg errungen, damit alle Akteure sicher miteinander kommunizieren können“, betonte Gematik-Geschäftsführer Dr. Markus Leyck Dieken. „Endlich wird aus der Telematikinfrastruktur die zentrale Plattform für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Darauf haben wir lange gewartet.“ Bis März war das System noch als KOM-LE – Abkürzung für „Kommunikation der Leistungserbringer“ – bekannt.

 

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