Pharmaziestudenten testen Apotheken

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Berlin - Wie regelmäßig in den letzten Jahren hat die Apothekerkammer Schleswig-Holstein auch 2016 wieder Testkäufe in den Apotheken durchgeführt. Dieses Jahr ging es um die „Pille danach“ und um Heuschnupfen. Die Ergebnisse sind aus Sicht von Geschäftsführer Frank Jaschkowski ermutigend. Die Endauswertung liegt allerdings noch nicht vor.

Bei den Testkäufen in 300 Apotheken die Pille danach in „nur wenigen Fällen“ ohne Beratung abgegeben. Laut Jaschkowski war das in unter 10 Prozent der Fall. Testkäufer, die in einem zweiten Szenario Hilfen für Heuschnupfensymptome abfragten, erhielten ebenfalls in der ganz überwiegenden Zahl der Fälle eine Beratung. Nur unter 5 Prozent der Testkäufer sei eine Beratung komplett verweigert worden, so Jaschkowski. Der Kammergeschäftsführer ist mit dem Ergebnis zufrieden.

Auch 2017 sollen wieder 15 Testkäufer in 300 der knapp 700 Apotheken Schleswig-Holstein geschickt werden. Dazu werden Pharmaziestudenten des 8. Semesters der Uni Kiel entsprechend geschult. Losgehen sollen die Testkäufe wieder im April.

Circa 100 Apotheken melden sich laut Jaschkowski freiwillig. Die Testkäufer erhalten 25 Euro pro Apotheke plus Kilometergeld. Testkäufe würden auch auf den Inseln wie Helgoland und Sylt durchgeführt. Für den Check gibt die Kammer jährlich rund 17.000 Euro aus.

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APOTHEKE ADHOC Debatte

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