QR-Code 2/2: Der Vorname entscheidet

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Berlin - Das System zum Ausstellen der digitalen Impfzertifikate läuft am Donnerstag stabiler – und mit der zunehmenden Zahl an QR-Codes tauchen auch neue Probleme auf. So könnte es Schwierigkeiten geben, wenn das erste Zertifikat woanders ausgestellt wurde.

Dem Bericht einer Thüringer Apothekerin zufolge wollte sich ein Kunde sein Zweitimpfungszertifikat ausstellen lassen. Das erste hatte er in Gestalt des internationalen Zertifikats bereits im Impfzentrum erhalten. Die Daten ließen sich problemlos eingeben, auch das Zertifikat wurde vom System gedruckt. Erfreut wollte der Kunde den QR-Code mit seiner App einscannen, doch nun erschien eine Fehlermeldung: Die Daten stimmen angeblich nicht überein.

Apothekerin und Kunde prüfen die Angaben und tatsächlich: Im Impfzentrum wurden alle Vornamen eingegeben und nicht nur der Rufname. Erst im zweiten Versuch funktionierte es – allerdings ausgerechnet dann, als die Apothekerin – anders als in den Daten aus dem Impfzentrum – lediglich den Rufnamen des Kunden eingetragen hat.

Besonders ärgerlich ist die Sache auch deshalb, weil gerade keine Patienteninformationen auf dem zentralen Server des Robert-Koch-Instituts (RKI) abgelegt werden, sondern alle Daten ausschließlich lokal in der jeweiligen App auf dem Handy des Nutzers oder der Nutzerin hinterlegt sind. Aber offensichtlich verzeiht die App keine Fehler.

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