Das erwarten PhiP von Ausbildungsapotheken

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Berlin -

Im Mai beginnen traditionell viele Jungpharmazeuten ihr Praktisches Jahr (PJ) in der Apotheke. Die Qualität der Ausbildung ist allerdings unterschiedlich und hängt davon ab, in welcher Apotheke man landet. Damit die Ausbildung der Nachwuchskräfte trotzdem Mindestansprüchen genügt, hat die Bundesapothekerkammer (BAK) die Lerninhalte in einem Leitfaden zusammengefasst.

Laut Approbationsordnung (AAppO) dient das PJ dazu, dass „die im vorhergehenden Studium erworbenen pharmazeutischen Kenntnisse vertieft, erweitert und praktisch angewendet werden“. In Zusammenarbeit mit den Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD) sowie der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) hat die BAK einen detaillierten Ausbildungsleitfaden für das PJ erstellt. Dieser kann auf der Webseite der ABDA heruntergeladen werden.

Da PhiP nur die Hälfte ihres PJ zwingend in einer öffentlichen Apotheke absolvieren müssen, ist der Plan auf sechs Monate ausgelegt. Als Orientierungshilfe – sowohl für den ausbildenden als auch für den angehenden Apotheker – wird für jeden Monat aufgeschlüsselt, was der Praktikant jeweils lernen sollte. Im ersten Monat steht eine Einführung in den Betrieb an. Dazu zählt, den PhiP das Warenwirtschaftssystem zu erklären und in die Rezeptur einzuweisen. Zudem sollte er als Beobachter an Beratungsgesprächen teilnehmen und diese anschließend mit einem Apotheker oder PTA durchsprechen.

Im zweiten Monat kann der PhiP dann unter Anleitung erste Rezepturen selbst herstellen und erste Beratungsgespräche selbst führen. In der Warenwirtschaft sollten nun insbesondere die Dokumentationspflicht etwa bei Betäubungsmitteln oder Importen thematisiert werden. Auch in Rabattverträge sollte der Jungpharmazeut eingewiesen werden.

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