Approbationsordnung

BPhD will Studium entrümpeln

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Berlin -

Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden Deutschlands (BPhD) will sich an der Reform des Pharmaziestudiums beteiligen. Dazu führt der Verband derzeit eine Online-Befragung durch. Noch bis zum 24. Januar können Studenten und Pharmazeuten im Praktikum (PhiP) teilnehmen. Die Umfrageergebnisse will der BPhD in die Diskussion um die Überarbeitung der Approbationsordnung einbringen.

Die Umfrage hat die Arbeitsgruppe (AG) Zukunft des BPhD erstellt. In der Gruppe haben sich knapp 20 angehende Apotheker im Detail mit der Approbationsordnung auseinandergesetzt, in der Inhalte und Reihenfolge des Studiums festgeschrieben sind. Ziel ist es, auf Grundlage einer repräsentativen Befragung Empfehlungen für die Überarbeitung der Ordnung herauszuarbeiten, erklärt Maximilian Buch, Beauftragter für Lehre und Studium beim BPhD.

Der Fragebogen sei besonders im ersten Teil eng an die Approbationsordnung angelehnt: Es wird erfragt, wie sinnvoll die darin vorgesehenen Fächer sind. „Wir wollen wissen, wie nützlich das Fach im Allgemeinen ist – und nicht, ob es gut oder schlecht an der jeweiligen Uni umgesetzt wird“, so Buch. Im zweiten Teil sind die Fragen etwas offener gehalten. Sie beschäftigen sich beispielsweise mit der Famulatur, dem Wahlpflichtpraktikum und der Studiendauer.

Den Link zur Umfrage hat Buch auf der Facebookseite des BPhD veröffentlicht. Bisher hätten mehr als 1000 Studenten und PhiP den Fragebogen ausgefüllt. „Wir hoffen, dass sich 10 bis 20 Prozent aller Pharmaziestudenten beteiligen“, sagt Buch. Bei insgesamt 14.000 Studenten wären das bis zu 3000 Teilnehmer. Um diese Zahl zu erreichen, müssten also noch deutlich mehr den Fragebogen ausfüllen.

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