Von Anschaffung bis Entsorgung

Luftfilter – Pro & Contra , Uhr

Berlin - Geschlossene Räume gelten aufgrund der Aerosol-Entwicklung als Risikofaktor für eine Corona-Ansteckung. Dauerlüften ist bald nicht mehr möglich, sodass Luftreiniger eine Alternative darstellen können. Viele Aspekte sprechen für die Anschaffung – nicht zuletzt der Schutz des eigenen Teams. Doch vor dem Kauf sollte eine Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen. Inhaber, die ein effektives Gerät kaufen möchten, sollten auf Zertifizierungen und Daten zu Untersuchungen achten.

Downloads: Übersicht der Reinigungsprinzipien / Pro & Contra der verschiedenen Modelle

Filtersysteme gibt es unterschiedliche, für die Offizin kommen grundsätzlich mehrere Varianten in Frage. Empfohlen werden vor allem die HEPA-Filter. Hier sind mittlerweile zahlreiche mobile Geräte am Markt, die kaum Platz einnehmen. In der Größe ähneln einige Modelle einem mobilen Klimagerät. Eine weitere Variante: Die Aufrüstung der bestehenden Raumluftanlage. Je nach Hersteller können HEPA-Filter vor- oder nachgeschaltet werden.

Der Preis als Argument

Als einer der ersten Aspekte tritt der Preis auf den Plan – die Preisspanne bei Luftreinigern ist groß. Dabei gilt es die Details zu beachten, um die Differenzen bei den Anschaffungskosten besser einordnen zu können. Kleine mobile Geräte für den Endverbraucher sind seit längerer Zeit am Markt und kosten wenige hundert Euro. Philipps bietet beispielsweise mit dem Luftreiniger Modell AC2887/10 eine Endverbraucherlösung für unter 350 Euro an. Laut Herstellerangaben filtert das Gerät Räume bis zu einer Größe von 80 Quadratmetern. Der CADR-Wert beträgt 333 qbm/h. Der zugehörige NanoProtect HEPA-Filter erfasst bis zu 99,97 Prozent aller Partikel mit einer Größe von bis zu 0,3 µm. Untersuchungen zum Abscheidevermögen von Sars-CoV-2 laufen aktuell. Für Influenzaviren hatte der Hersteller vor einigen Jahren bereits Daten veröffentlicht, die das Abfiltern dieser Viren bestätigt.

Professor Dr. Christian J. Kähler, Physiker und Wissenschaftler an der Universität der Bundeswehr München, spricht sich – aus wissenschaftlicher Sicht – für den Einsatz der hochpreisigeren Geräte mit einer HEPA-Filterklasse von H14 aus. Diese hätten die benötigte Leistung und könnten auch in hochfrequentierten Räumen die Aerosol-Last zuverlässig verringern. Auch auf vorliegende Untersuchungen sollte geachtet werden. Ganz konkret kann Kähler den Raumluftreiniger TAC V+ der Firma Trotec empfehlen – dieses Gerät war das Referenzprodukt seiner Studien. „Das Gerät von Trotec ist sehr gut geeignet für Apotheken, da es Räume bis 140 Quadratmeter gut von der Virenlast befreien kann.“ Kähler präferiert den Einsatz von HEPA-Filtersystemen mit ausreichend hoher Filterklasse. „Reine Plasmageräte kann ich für die Apotheke nicht empfehlen.“

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