Apotheker akzeptiert Kryptowährung

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Auch die nicht unerheblichen Kursschwankungen des Kryptogeldes schrecken den Apotheker nicht ab. „Es geht mir dabei ja auch nicht darum, reich zu werden“, so Neumann-Dudek. „Ich möchte einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass die digitale Währung sich durchsetzt. Die dezentrale Struktur der Kryptowährungen bietet meiner Überzeugung nach mehr Spielraum für ein Leben in Eigenverantwortung.“

Mit einem Ansturm von Kunden, die mit Kryptowährung zahlen wollen, rechnet der Apotheker allerdings nicht. „Der durchschnittlicher Bürger wird nur äußerst selten mit der Kryptowährung bezahlen können“, räumt er ein. „Aber vielleicht verirren sich ja Touristen oder Geschäftsleute aus dem Ausland, vor allem aus Asien, in meine Apotheke.“ Denn in China oder Südkorea gibt es einige Privatleute, die die Währung besitzen. In Japan ist Bitcoin sogar als offizielles Zahlungsmittel anerkannt.

Ob tatsächlich einer von den Bitcoin-Besitzern den Weg in die Neon-Apotheke findet, bleibt abzuwarten. Schien das Bezahlen mit der Kryptowährung vor einigen Jahren auf dem Vormarsch, bekommen zumindest deutsche Händler heute solche Kunden offenbar nur selten zu Gesicht. „Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann der letzte Kunde mit Bitcoin bezahlt hat“, sagt Niels Göttsch, der Besitzer der Kaffeebar Leuchtstoff in Berlin. Er soll bei Weitem nicht der einzige Ladenbetreiber sein, dem es so geht.

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