Erster Krypto-Geld-Kunde in der Neon-Apotheke

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Berlin - Am 18. Januar war es so weit: Das hierzulande wohl erste Arzneimittel, das mit Kryptowährung bezahlt wurde, ging über den HV-Tisch der Neon-Apotheke. Eine Packung Bepanthen-Salbe à 50 g hat damit ein kleines Stück Arzneimittel-Geschichte geschrieben. Nur wenige Tage zuvor hat Apotheker Andreas Neunmann-Dudek angekündigt, auch BitcoinCash und Ethereum als Zahlungsmittel in seiner Apotheke zu akzeptieren.

Für 0,01 Ether wechselte die Bepanthen-Salbe nach Angaben des Apothekers den Besitzer. „Der junge Mann suchte uns gezielt auf, nachdem er seinen Geschäftstermin in Düsseldorf beendet hatte“, berichtet Neumann-Dudek. Er gab an, als Entwickler in der Kryptobranche zu arbeiten und von seinen Geschäftsfreunden erfahren zu haben, dass man in der Neon-Apotheke mit Kryptowährungen zahlen kann.

„Auch ein Stammkunde outete sich ebenfalls als Krytogeld-Investor und wollte demnächst in Ethereum oder Bitcoin Cash zahlen“, erzählte der Apotheker. Insgesamt sei überall nach Veröffentlichung der Berichte bei APOTHEKE ADHOC und in der Rheinischen Post reges Interesse spürbar. „Die Nachricht hat sich rasend schnell verbreitet, ob bei der befreundeten Hausarztpraxis, den Angestellten der Apobank oder Stammkunden.“

Die 0,01 Ether will Neumann-Dudek zunächst in seiner elektronischen Wallet behalten. Erst, wenn sich ein höhere Betrag angesammelt hat, will er die Kryptowährung in Euro umtauschen. Im Kassensystem der Apotheke habe er einen Euro-Schuldbetrag von rund acht Euro eingebucht. „Ich muss mit meinen Steuerberater noch Rücksprache halten, wie ich damit weiter verfahren soll“, sagt der Apotheker. Er ist sich aber sicher, dass sich eine rechtskonforme Lösung finden wird.

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APOTHEKE ADHOC Debatte

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