Vorsicht bei Lamotrigin und der Pille

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Lamotrigin ist ein Antiepileptikum und kann bei Kindern und Erwachsenen ab 13 Jahren sowohl als Zusatz- als auch Monotherapie partieller oder generalisierter Anfälle sowie tonischklonischer Anfälle eingesetzt werden. Der Wirkstoff findet in dieser Altersklasse ebenfalls Anwendung bei Anfällen, die in Zusammenhang mit dem Lennox-Gastraut-Syndrom stehen. Ab 18 Jahren kann Lamotrigin zur Behandlung bipolarer Störungen verordnet werden. So kann depressiven Episoden vorgebeugt werden.

Patienten erhalten im Rahmen der Epilepsie-Monotherapie in der ersten und zweiten Behandlungswoche 25 mg pro Tag. In den Wochen drei und vier werden täglich 50 mg Arzneistoff verabreicht. Die übliche Erhaltungsdosis beträgt 100 bis 200 mg pro Tag. Die Dosis kann einmal täglich oder auf zwei Einzeldosen verteilt eingenommen werden.

Die Wirkung kommt durch eine aktions- und spannungsabhängige Blockade der spannungsgsteuerten Natriumkanäle zustande. Der Wirkstoff besitzt antikonvulsive Eigenschaften, da die Freisetzung von Glutamat und die anhaltende repetitive Entladung der Neurone gehemmt werden.

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