PTA-Schule: Monatstreff statt Tag der offenen Tür

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Berlin - Nicht nur Apotheken buhlen um Nachwuchs. Auch PTA-Schulen müssen sich um volle Klassen bemühen. Der Tag der offenen Tür ist für zahlreiche Bildungseinrichtungen ein wichtiger Treff, um neue Schüler zu finden. Die PTA Lehrakademie (PTAL) in Köln fährt eine andere Strategie und will damit auf kurzfristige Interessenten reagieren. Statt einmal jährlich lädt die Schule monatlich ein.

Den klassischen Tag der offenen Tür feiern viele Schulen als großes Fest: Schüler stellen Versuche vor, Lehrer präsentieren Unterrichtsmaterial, Interessierte dürfen Cremes anrühren – und nicht zu vergessen die Kuchentheke. Meist kommen hunderte Besucher. „Das macht für uns keinen Sinn und ist außer für Jubiläumsfeierlichkeiten ein bisschen unnötig“, sagt PTAL-Schulleiterin Dagmar Hußmann. In Köln werden stattdessen monatliche Informationstreffs im kleinen Kreis veranstaltet.

Das Anmeldeverhalten der Interessenten habe sich in den vergangenen Jahren komplett verändert, sagt Hußmann. „Die Schüler sind spontan und kurzfristig und überlegen sich nicht mehr ein Jahr vor dem Abschluss, welche Ausbildung sie machen wollen.“ Ende Februar habe eine Interessierte beispielsweise vier Tage vor dem Semesterstart im März eine Anmeldung geschickt. Das sei aber die Ausnahme, sagt die Schulleiterin. Die Bewerberin sei nach kurzfristiger Prüfung zur Ausbildung zugelassen worden.

Mit den monatlichen Informationsveranstaltungen sollen kurzentschlossene Anwärter angesprochen werden. Das Angebot werde gut angenommen, so Hußmann. Im Schnitt meldeten sich etwa 30 Teilnehmer vorher an. In manchen Monaten – etwa vor Weihnachten – sei das Interesse kleiner, nach Zeugnisvergaben wie etwa im Mai dafür größer.

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