Fresh-up: Kopfschmerzen

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Wer häufig unter Kopfschmerzen leidet, sollte einen Arzt aufsuchen und der Entstehung auf den Grund gehen. Betroffene sollten ein Kopfschmerztagebuch führen, indem sie Symptome, Begleiterscheinungen, Intensität, Dauer und Medikation notieren und dem Arzt vorlegen können. Auf jeden Fall zum Arzt sollten Kunden, die im Alter von mehr als 40 Jahren zum ersten Mal unter Kopfschmerzen leiden, Lähmungserscheinungen, Fieber oder Schwindel begleitend auftreten oder es zu einem Gedächtnis- oder Orientierungsverlust kommt.

Wer hin und wieder unter Kopfschmerzen leidet, kann zu verschiedenen Präparaten greifen. Zur Wahl stehen in der Selbstmedikation beispielsweise Mono- oder Kombinationspräparate. Verwendete Wirkstoffe können Paracetamol, Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen oder Phenazon sein.

Paracetamol kann bei leichten bis mäßigen Schmerzen eingesetzt werden. Erwachsene nehmen als maximale Einzeldosis 1000 mg ein, am Tag sollte die Einnahme 4000 mg nicht überschreiten. Der Wirkstoff ist auch für Kinder geeignet, dosiert wird nach Gewicht. Die Einzeldosis sollte bei 10 bis 15 mg/kg Körpergewicht liegen, am Tag sollten 60 mg/kg Körpergewicht nicht überschritten werden. Vorsicht ist bei Patienten mit Leber- und Nierenfunktionsstörungen geboten. Im Handel sind Zäpfchen, Tabletten oder Saft als Monopräparat. Im Rahmen der Selbstmedikation ist auch die Kombination mit ASS und Coffein erhältlich. Paracetamol plus Codein unterliegt der Verschreibungspflicht.

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