Fünf Tipps zur Nasendusche

Dusche für die Atemwege Eva Bahn, 13.03.2018 14:24 Uhr

Berlin - In Heuschnupfenzeiten ist sie aus der Empfehlung für geplagte Patienten schon kaum wegzudenken: die Nasendusche. Sie spült die Pollen, die sich tagsüber an der Schleimhaut verfangen haben, heraus – und sorgt damit für deutlich geringere Beschwerden. Auch bei einer Erkältung schwören viele Kunden auf die wohltuende Wirkung. Die Nase wird nicht nur befeuchtet und gereinigt; aufgrund des entstehenden Unterdrucks während des Reinigungsvorganges wird auch Schleim aus den Nebenhöhlen mit angesaugt und ausgespült. Folgende Tipps kann man den Kunden an die Hand geben, damit die Anwendung so angenehm und effektiv wie möglich gestaltet werden kann.

Tipp 1: Es sollte immer eine physiologische Salzlösung zum Spülen verwendet werden. Sind zu viel Salze gelöst oder wird lediglich mit Leitungswasser gespült, so werden die beanspruchten Schleimhäute noch weiter gereizt. Am besten, man verwendet fertig portionierte Tütchen, die in einer bestimmten Menge Wasser vollständig aufgelöst verwendet werden.

Tipp 2: Lauwarmes Wasser zum Spülen verwenden. Es wird beim Durchlaufen durch die Nase deutlich angenehmer empfunden als kaltes Wasser. Beim Spülvorgang selbst sollte der Kopf über dem Waschbecken nach vorne und leicht zur Seite geneigt werden. Der Mund wird weit geöffnet und die Lösung läuft durch das eine Nasenloch herein und zum anderen wieder heraus. Ist die Nasendusche noch halb voll, so wird das Nasenloch gewechselt.

Tipp 3: Ist die Nase vollständig dicht, kann man vor der Anwendung der Nasendusche ein abschwellendes Nasenspray verwenden. Ansonsten fließt die Salzlösung direkt wieder heraus, ohne einen Nutzen gebracht zu haben. Nutzt man allerdings ein kortisonhaltiges Nasenspray, so sollte dieses erst nach der Spülung zur Anwendung kommen.

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Mehr zum Thema

Mehr aus Ressort