Krankenstand auf Rekordniveau

Corona-Fälle in jeder zweiten Apotheke

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Berlin -

In den Apotheken gibt es weiter Personalprobleme wegen Corona-Infektionen. Wie eine aktuelle aposcope-Umfrage zeigt, ist derzeit knapp jeder zweite Betrieb von Ausfällen im Team betroffen.

47 Prozent der Befragten gaben an, dass es in ihrem Team derzeit Corona-Infektionen oder Verdachtsfälle gibt. Das ist ein Prozentpunkt mehr als bei der vorangegangenen Befragung im Februar und deutlich mehr als im gesamten bisherigen Verlauf der Pandemie. Im Dezember war jede fünfte Apotheke betroffen, davor lag die Zahl stets niedriger, teilweise sogar im einstelligen Bereich.

Konkret gab aktuell jeder vierte Befragte an, dass es im Apothekenteam aktuell eine Corona-Infektion gibt, dazu kommen 13 Prozent mit mehreren Fällen. Umgekehrt gaben 62 Prozent an, dass es in ihrer Belegschaft derzeit keine Fälle gibt. Von einem oder mehreren Verdachtsfällen berichten ebenfalls 40 Prozent.

61 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Krankmeldungen der Mitarbeiter:innen zugenommen haben – ebenfalls ein neuer Rekordwert. Und 67 Prozent rechnen weiter mit Personalengpässen, weil Mitarbeitende sich in Quarantäne begeben müssen. Bei der vorherigen Befragung waren es 71 Prozent.

Weiter zurückgegangen ist dagegen die Sorge, dass sich das Coronavirus weiter massiv ausbreiten wird (63 Prozent nach 83 Prozent im Februar). Dass in Deutschland noch viele Menschen an einer Corona-Infektion sterben werden, befürchten 42 Prozent. 44 Prozent haben Angst, dass sie sich selbst infizieren könnten – und dies bei einer Booster-Quote von 82 Prozent. Immerhin 42 Prozent haben wieder die Hoffnung, dass ein Ende der Pandemie in Sicht ist, das sind so viele wie zuletzt im Sommer vergangenen Jahres.

An der aposcope-Befragung nahmen am 7. März insgesamt 301 verifizierte Apotheker:innen und PTA teil.

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