Baden-Württemberg

Strengere Regel für Stoma-Versorgung aus Apotheken Eva Bahn, 07.05.2018 13:49 Uhr

Berlin - Für die Apotheken in Baden-Württemberg ändern sich zur Jahresmitte die Bedingungen für die Versorgung von Stoma-Patienten. Die AOK hat den bisherigen Versorgungsvertrag mit den Apotheken gekündigt, sie können dem Vertrag der AOK beitreten, der bereits für alle anderen Anbieter von Stoma-Hilfsmitteln gilt. Damit gelten höhere Anforderungen.

Zum 30. Juni hat die AOK die Anlage 29 des Versorgungsvertrages mit den Apotheken gekündigt. Hier sind die Stoma-Hilfsmittel aufgeführt. Einen neuen Vertrag mit dem Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) abschließen wollte die AOK nicht, weil alle Anbieter gleich behandelt werden sollen. Damit verändern sich die Rahmenbedingungen für die Stoma-Versorgung in den Apotheken. Das Honorar sinkt nur marginal, an der Qualität der Versorgung soll sich nichts andern.

Der neue Stoma-Vertrag existiert bereits und ist seit Jahresbeginn für sonstige Leistungserbringer gültig. Der neue Vertrag enthält verschiedene Änderungen, die höhere Anforderungen an die Apotheken stellen. Es geht insbesondere um Versorgungs- und Beratungsstandards und Dokumentationspflichten.

Der Vertrag schreibt vor, dass das versorgende Personal nachweisbar mindestens einmal jährlich mit einem Umfang von mindestens acht Stunden an fachspezifischen Fortbildungen teilnehmen muss. Die Fortbildung muss medizinisch-wissenschaftliche Grundlagen, Besonderheiten der Stoma-Versorgung und Neuerungen im Bereich der Produkte der PG 29 als Schwerpunkte enthalten.

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