AMTS-Modellprojekt geht in Medikationsplan über

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Berlin - Das Modellprojekt zur „Vernetzten Arzneimitteltherapiesicherheit mit Unterstützung eines elektronischen Medikationsplans in Rheinland-Pfalz“ wird um sechs Monate bis September 2016 verlängert. Damit wollen die Projektpartner – das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium, die Universitätsmedizin Mainz, die Techniker Krankenkasse und die Landesapothekerkammer – die Versorgung der derzeit rund 400 Patienten bis zur Einrichtung eines bundesweiten Systems überbrücken.  

Die Ergebnisse des aktuell vorgelegten Zwischenberichtes seien erfolgversprechend, teilte jetzt das Gesundheitsministerium mit. Die große Mehrheit der Patienten berichteten im Zusammenhang mit der Aushändigung des Medikationsplans über eine bessere Aufklärung zur Vermeidung von Fehlanwendungen bei Arzneimitteln, die zu einer Erhöhung der Patientensicherheit führt. Die am Projekt beteiligten Ärzte und Apotheker betonen die bessere Kooperation bei der Patientenversorgung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung.

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) unterstützt die Verlängerung des Projektes mit knapp 70.000 Euro. „Die gewonnene Zeit kommt nicht nur den Patientinnen und Patienten zugute, die von der engen Begleitung durch die Unimedizin, die niedergelassenen Ärzte und die beteiligten Apotheken profitieren. Sie liefert auch den Projektpartnern wertvolle Daten und Erkenntnisse in der Erprobung des elektronischen Medikationsplanes“, so Bätzing-Lichtenthäler.

Im Modellprojekt in Rheinland-Pfalz erhalten die Patienten einen Medikationsplan bei Entlassung aus der Klinik durch eine der fünf teilnehmenden Krankenhausapotheken in Bad Kreuznach, Kaiserslautern, Koblenz, Mainz, Trier. Anschließend werden sie von 445 Hausärzten und Stammapotheken über sechs Monate betreut.

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