Steffens besucht Overwiening

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Berlin -

Wo soll die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) angesiedelt sein? Bei einem Besuch der Gesundheitsministerin Nordrhein-Westfalens, Barbara Steffens (Grüne), in der Apotheke von Gabriele Regina Overwiening wurde diese Frage diskutiert. Über die Antwort war man sich in Reken einig.

Die Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) hatte Steffens zum Gespräch geladen, um dringende berufspolitische Probleme zu diskutieren. Vor allem das Thema AMTS sei derzeit dringend.

Laut Steffen Schmidt, Pharmazeut im Praktikum (PhiP) in der Rekener Apotheke, beginnt die Pharmazie vor Ort häufig da, wo die Industrie aufhört. Um das zu veranschaulichen, stellte er für die Ministerin Kapseln her, stellvertretend für die vielen Individualrezepturen, die in deutschen Apotheken jeden Tag angefertigt werden. Diese Arbeit werde „bislang nicht ausreichend honoriert“, so Overwiening.

Wie anspruchsvoll AMTS jedoch ist und was sie für Patienten leisten kann, wurde Steffens anhand des Arbeitsalltages von Schmidt gezeigt. Der Pharmazeut durchläuft das Programm Apo-AMTS der Kammer und führt dafür mehrere Medikationsanalysen durch. Einen dieser Fälle stellte Schmidt der Ministerin in all seiner Komplexität vor und demonstrierte damit, wie AMTS die Lebensqualität von Patienten maßgeblich verbessere und den Kassen zugleich Geld sparen könne.

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