Steffens entschuldigt sich bei Contergan-Opfern

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Nordrhein-Westfalens Landesregierung hat bei den Opfern des Contergan-Skandals in den 1960er Jahren um Entschuldigung gebeten. Das Land hätte mutiger, hartnäckiger und schneller handeln müssen, nachdem das Ausmaß der Schäden durch das Medikament des Pharmakonzerns Grünenthal bekannt geworden sei, sagte Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) bei einer Diskussionsrunde mit Contergan-Geschädigten in Düsseldorf. „Dass das Land das nicht getan hat, dafür möchte ich mich bei den Opfern, Eltern und den Betroffenen entschuldigen.“

Grünenthal hat seinen Sitz in NRW, das Bundesland war damals für die Genehmigung des Medikaments verantwortlich. Das von werdenden Müttern eingenommene Schlafmittel hatte bei Tausenden Kindern zu schweren Missbildungen geführt.In Deutschland leben noch etwa 2400 von ihnen, davon rund 800 in NRW.

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