Noweda-Focus in der Noweda-Wanne

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Berlin - Der Zukunftspakt Apotheke zwischen Noweda und Burda trägt erste Früchte: Im aktuellen Focus gibt es einen Gastbeitrag von Großhandelschef Michael P. Kuck pro Apotheke vor Ort. Und um das Engagement bekannt zu machen, gibt es das Magazin für Apotheken frei Haus in der Noweda-Wanne.


Die Noweda setze sich auch 2019 ohne Wenn und Aber für die inhabergeführten Vor-Ort-Apotheken ein, heißt es. So werde der „Zukunftspakt Apotheke“ nachhaltig zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken beitragen. „Aber auch die Herstellung von Öffentlichkeit ist wichtig. Ihre Patienten müssen wissen, was es bedeutet, wenn industriellen Großversendern das Feld überlassen wird.“ Verwiesen wird von der Noweda auf Kucks Plädoyer gegen den Versandhandel mit Arzneimitteln in der aktuellen Ausgabe des Magazins.

In seinem Gastbeitrag warnt Kuck vor den Folgen des Versandhandels mit Medikamenten: Steuerausfälle, Leerstände, Staus und Umweltverschmutzung. „Wir alle zahlen einen Preis für Bequemlichkeit und Schnäppchenjagd im Netz“, so Kuck. In seinem Warnruf, wie der Focus den Beitrag im Inhaltsverzeichnis beschreibt, weist der Noweda-Chef auf das Apothekensterben hin und eben auf die gesamtgesellschaftlichen Kosten, die der Versandhandel verursache. Und es sei nicht ausgeschlossen, dass es demnächst noch deutlich teurer wird. Denn „industriell geprägte Arzneimittelversender“ aus dem EU-Ausland gingen aggressiv Kunden an, die Vor-Ort-Apotheken seien „Opfer des boomenden Online-Handels“.

Das Argument, der Versandhandel ergänze das Angebot der Apotheken, lässt Kuck nicht gelten: „Umgekehrt ist es richtig: Der Versand entzieht den Apotheken Umsätze, die diese dringend zu Erfüllung ihrer Gemeinwohlpflichten benötigen“, so der Noweda-Chef mit Blick auf die Akutversorgung sowie Nacht- und Notdienste.

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