Notdienstpauschale steigt auf 380,86 Euro

NNF: 8,46 Euro mehr je Notdienst

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Berlin -

Die Notdienstpauschale ist im dritten Quartal auf den bislang höchsten Wert in diesem Jahr gestiegen. Wie der Nacht- und Notdienstfonds (NNF) mitteilt, gibt es je geleistetem Volldienst 380,86 Euro. Im ersten Quartal waren es 377,92 Euro, im zweiten Quartal waren es 372,40 Euro. Dabei wurden zwischen Juli und September mehr Notdienste geleistet als in den beiden Quartalen zuvor.

Nach vorliegenden Meldungen der Landesapothekerkammern (LAK) wurden laut NNF im dritten Quartal insgesamt 98.571 Vollnotdienste gemeldet, die in 18.436 Apotheken absolviert wurden. Zum Vergleich: Im zweiten Quartal waren es 98.041, im ersten Quartal 96.936. Die Zahlen liegen durchweg unter denen des Vorjahres.

Da gleichzeitig die Zahl der Rx-Packungen um 2,8 Prozent auf 181,5 Millionen stieg, konnten auf das Treuhandkonto des NNF 38,12 Millionen Euro vereinnahmt werden, mehr als eine Million Euro mehr als im Vorquartal. Nach Abzug der stabil gebliebenen Verwaltungsausgaben von knapp 577.000 Euro, standen entsprechend 37,5 Millionen Euro für die Auszahlung an die Apotheken zur Verfügung, nach 36,5 Millionen Euro im zweiten Quartal. Dadurch steigt die Pauschale um 8,46 Euro je Notdienst.

Maßgeblich für die Berechnung des pauschalen Zuschusses ist neben der Anzahl der geleisteten Notdienste die Höhe der Einnahmen, die zum Zeitpunkt der Berechnung fristgerecht auf dem dafür vorgesehenen Konto des NNF eingegangen sind. Nicht zeitgerecht eingegangene Gelder werden laut NNF nicht zur Ausschüttung gebracht und auf das nächste Abrechnungsquartal übertragen.

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