Task Force Schlussbericht

Lunapharm: Qualität der beschlagnahmten Proben bestätigt APOTHEKE ADHOC, 19.09.2018 16:28 Uhr

Berlin - Es ist so weit, der abschließende Untersuchungsbericht der Task Force im Fall Lunapharm liegt vor. Die Labor-Ergebnisse der 39 bei Lunapharm oder dem Transportunternehmen beschlagnahmten Proben sind in den Bericht eingeflossen. Das Ergebnis ist klar: „Bei keiner der untersuchten Proben wurde die Qualität der Medikamente beanstandet.“ Einzig die bereits im Januar 2016 abgelaufene Rückstellprobe zeigte geringfügige Abweichungen.

„Die vorliegenden Laborergebnisse geben keine Hinweise auf eine verminderte pharmazeutische Qualität der betroffenen Arzneimittel“, teilt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg mit. „Die Wahrscheinlichkeit, dass Patientinnen und Patienten dem Risiko einer gesundheitliche Schädigung ausgesetzt waren, ist damit sehr gering, kann aber gleichwohl nicht völlig ausgeschlossen werden,“ räumt die Behörde ein.

Im Bericht der Task Force ist zu lesen, dass für drei Rückstellmuster – Lucentis, Avastin und MabThera – bisher keine laboranalytischen Untersuchungen vorgenommen werden konnten, da diese noch beim LKA Brandenburg verwahrt werden. Alle untersuchten Proben wurde die Qualität bestätigt und keine Mängel dokumentiert. Untersucht wurden die Proben in unterschiedlichen Laboren, darunter staatliche Untersuchungslabors (OMCL) und der Firma Roche.

Am Institut für pharmazeutische und angewandte Analytik in Bremen wurden sechs Proben analysiert – Alimta 500mg Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung in den Chargen C 749717E (Verfalldatum 03/2020), C445327C (Verfalldatum 02/2018) und C556499F (Verfalldatum 01/2019) sowie Velcade 3.5mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung in den Chargen GCZTQ00 (Verfalldatum 02/2019), FIZSW01 (Verfalldatum 08/2018) und FEZUB00 (Verfalldatum 04/2018). Das Augenmerk lag sowohl auf den äußeren Umhüllungen als auch auf dem Inhalt in Bezug auf Wirkstoffgehalt und dem Gehalt möglicher Verunreinigungen. „Alle Proben der Arzneimittel Alimta und Velcade wiesen keine Mängel hinsichtlich der Spezifikationen für die untersuchten Parameter auf“, schreibt die Task Force.

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