Krankenkassen

IKKen wollen fusionieren

, Uhr
Berlin -

Während im politischen Ringen um das Spargesetz auch über die Anzahl der Krankenkassen und ihre Verwaltungskosten gestritten wird, planen zwei Innungskrankenkassen (IKKen) eine Fusion.

Die IKK gesund plus mit Sitz in Magdeburg will mit der IKK Brandenburg und Berlin fusionieren.

Die IKK gesund plus hat knapp 350.000 Mitglieder und 425.000 Versicherte. 2024 wies die Kasse ein negatives Ergebnis von 57 Millionen Euro aus: Einnahmen in Höhe von 1,83 Milliarden Euro standen Ausgaben in Höhe von 1,89 Milliarden Euro gegenüber. Die Verwaltungsausgaben summierten sich auf 52,7 Millionen Euro, für sonstige Ausgaben wurden 9,5 Millionen Euro aufgewendet. Die Kasse entstand 2004 durch die Fusion der IKK Sachsen-Anhalt und der IKK Bremen und Bremerhaven und betreibt insgesamt 39 Geschäftsstellen in den beiden Einzugsgebieten.

Die IKK Berlin und Brandenburg hat rund 176.500 Mitglieder und 210.000 Versicherte. Die Einnahmen lagen 2024 bei 1,1 Milliarden Euro, die Ausgaben bei 1,13 Milliarden Euro. Hier machten die Verwaltungskosten rund 46,7 Millionen Euro aus. In vier zentralen Servicecentern (Berlin, Cottbus, Frankfurt, Potsdam), zwei Geschäftsbereiche (Neuruppin, Brandenburg), 25 Geschäftsstellen sowie 18 Servicestellen sind rund 550 Mitarbeitende beschäftigt.

Darüber hinaus gibt es die BIG direkt gesund, die IKK classic, die IKK – Die Innovationskasse und die IKK Südwest.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Lesen Sie auch
Mehr zum Thema
„Existenzbedrohende Situation“
Wegen Entlassrezept: AOK retaxiert 5000 Euro
Mehr aus Ressort
„Interessengeleitete Stellungnahme“
Phagro kontert EU-Kommission: BMG soll Kurs halten
Stellungnahme der EU-Kommission
Apothekenreform: Verordnung liegt auf Eis

APOTHEKE ADHOC Debatte