Grüne wollen Corona-Ampel

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Berlin -

Die Grünen im Bundestag fordern ein transparenteres und bundesweit einheitliches Konzept für Corona-Tests. Ihre Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt schlug im Tagesspiegel am Sonntag eine Art Corona-Ampel vor.

Das Robert Koch-Institut (RKI) soll demnach fünf Corona-Warnstufen mit entsprechend verbindlichen Testpflichten definieren. „Die höchste Stufe bedeutet: Hotspot. Die niedrigste Stufe: so gut wie keine Fälle. Je mehr Fälle es in einer Region gibt, desto mehr Stichproben-Tests an bislang symptomfreien Personen sollte es geben.“

In Hotspots mit besonders vielen Infektionen sollten alle Menschen getestet werden, sagte Göring-Eckardt der Zeitung. Nur in Regionen mit der niedrigsten Corona-Warnstufe wären dann lediglich die Personen mit bekannten Symptomen zu testen. Die Grünen-Politikerin betonte: „Nur durch engmaschige und regional angepasste Kontrollen kann ein Rückfall und eine zweite Welle verhindert werden.“

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