FFP2-Coupons: BMG prüft die Abrechnung

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Berlin - Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) behält sich eine Kontrolle der Abrechnung der FFP2-Berechtigungsscheine vor. Nach Abschluss der Verteilaktion werde man über eine weitere Prüfung in den Apotheken und Rechenzentren entscheiden, teilte ein Ministeriumssprecher gegenüber APOTHEKE ADHOC mit.

Die FFP2-Coupons verbleiben in den Apotheken, die Inhaber:innen rechnen nur über NNF-Vordruck ab. Die Rechenzentren erstellen monatlich eine Sammelrechnung und leiten diese an das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) weiter. Das Geld für die Masken wird dann aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds vorfinanziert und aus Bundesmitteln erstattet.

„Daher wurde mit den Regelungen zur Aufbewahrung der rechnungsbegründenden Unterlagen in Apotheken und Rechenzentren die Voraussetzung für eine Prüfung geschaffen, ob die Anforderung von Finanzmitteln für die Abrechnung der Schutzmasken den rechtlichen Vorgaben entspricht und ob eine rechtmäßige Verwendung der Mittel erfolgt ist“, so der BMG-Sprecher.

Vier Jahre lang – bis zum 31.12.2024 – müssen die Apotheker:innen die abgerechneten Coupons aufbewahren – und können laut BMG später kontrolliert werden: „Die rechtmäßige Verwendung wird nach Abschluss aller Abrechnungs- und Zahlungsverfahren zu bewerten sein; anschließend ist gegebenenfalls über eine weitere Prüfung der aufbewahrten rechnungsbegründenden Unterlagen in Apotheken und Rechenzentren zu entscheiden“, so der Sprecher.

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