DrEd wieder in Deutschland willkommen

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Berlin -

Ex-Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hatte die britische Online-Praxis DrEd per Gesetz von der Fernbehandlung in Deutschland ausschließen wollen und Apothekern verboten, Online-Rezepte zu bedienen. Jetzt kehrt DrEd nichtsdestotrotz nach Deutschland zurück: In Baden-Württemberg darf DrEd jetzt Patienten behandeln: Die dortige Landesärztekammer hat dem Telemedizin-Pionier ein solches Modellprojekt genehmigt.

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg ist Vorreiter in Sachen Telemedizin. Bereits seit 2016 ermöglicht sie mit einer Änderung ihrer Berufsordnung die ausschließliche ärztliche Fernbehandlung im Rahmen von Modellprojekten innerhalb des Bundeslandes. Ab Sommer 2018 wird auch DrEd in Baden-Württemberg ansässige Privat- und Kassenatienten fernberaten und -behandeln.

„Wir freuen uns als größte Online-Arztpraxis Europas, unsere langjährige Expertise in das Projekt der Landesärztekammer Baden-Württemberg einbringen zu können. Wir haben die technischen Lösungen und kennen die besonderen Herausforderungen der telemedizinischen Behandlung bis ins Detail – aus Sicht des Arztes und des Patienten. Jetzt können auch Ärzte mit Sitz in Baden-Württemberg für DrEd baden-württembergische Patienten aus der Ferne behandeln”, sagt David Meinertz, CEO von DrEd.

Alle Modellprojekte unterliegen einer strengen Aufsicht. Für die Fernbehandlung gelten dieselben Regularien und Qualitätsstandards wie für Arztpraxen vor Ort. Jede Diagnose muss ärztlich vertretbar sein, ganz gleich, ob sie analog oder digital erfolgt. „Die stetig steigende Zahl der Patienten, die Rat bei DrEd suchen, bestätigt, dass die Menschen zunehmend Vertrauen zur Fernbehandlung fassen und die zeit- und ortsunabhängigen Leistungen gerne annehmen. Mit Blick auf die Gesundheitsversorgung in Deutschland sollte Telemedizin ein selbstverständlicher Bestandteil des Systems werden. Nur, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, können wir zukünftige Versorgungslücken vermeiden”, erklärt David Meinertz.

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